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Mesamoll® Wasserbetten mit Wasserbett Folie ohne Phthalate Weichmacher    

Ein phthaltfreier Weichmacher (wie bspw. Mesamoll® und Mesamoll2® der Lanxess Deutschland GmbH) kann Wasserbetten - bei erstklassiger Verarbeitung - eine deutlich höhere Lebensdauer verschaffen. Er ist meist umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich. Phthalatfreie Weichmacher sind daher u.a. auch für die Herstellung von Kleinkinder-Spielzeugen (für Kinder bis 3 Jahren) zugelassen. Im Juli 2005 verbot die EU generell den Einsatz von Phthalat-Weichmacher in Kinderspielzeug (auch für Kinder über 3 Jahre - gilt ab Herbst 2006!). Für Wasserbetten Folien gibt es keine Verbote, Normen, Richtwerte, Grenzwerte und auch keine Kontrollen! Die Folien unserer Premium Wasserbetten mit Mesamoll® sind phthalatfrei! (TÜV geprüft)

Die möglichen Vorteile phthalatfreier Weichmacher in Wasserbetten Folien mit der Alternative Mesamoll 2®:

  • hervorragende Zugfestigkeit

  • überdurchschnittliche Bruchdehnungswerte

  • Extreme Lebensdauer

  • Widerstandsfähig gegen hohe Temperaturschwankungen

  • Deutlich bessere Verarbeitungsfähigkeit der Schweißnähte

  • Perfekte "Schwerstarbeiter" im Matratzeninneren

  • Hohes Maß an Umwelt- & Gesundheitsfreundlichkeit (im Gegensatz zu Phthalaten)

  • Entsprechend Empfehlungen des Bundesinstitus für gesundheitlichen Verbraucherschutz (z.B. Mesamoll2®)

  • Kein Schrumpfen der Wasserkerne mehr (sonst bis zu 10% möglich)

  • Keine Sollbruchstellen und somit keine Defekte an der Wassermatratze

  • Keine Brüche an den Schweißnähten und somit deutlich längere Lebensdauer

  • Deutlich bessere Verschweißbarkeit

Hier finden Sie eine Vergleichsstudie zwischen einer phthalatfreien Wasserbetten Folie (im Beispiel Mesamoll2® der Lanxess Deutschland GmbH) und einer herkömmlichen phthalathaltigen Folie, wie sie bspw. überwiegend für normale Wasserbetten (auch sehr teuere Wasserbetten) verwendet wird.

Das Ergebnis: Während eine herkömmliche Wasserbetten Folien nach 5 Jahren bereits deutliche Schädigungen aufweist, sind die mechanischen Eigenschaften der Wasserbetten Folie mit Mesamoll® fast unverändert geblieben.

® Mesamoll® und Mesamol 2® sind eingetragene Marken der Lanxess Deutschland GmbH

Gefahr durch Phthalate in Wasserbetten und Wasserbett Folien

Der Begriff Phthalat ist heute immer noch weitgehend unbekannt. Nur wenn man an die "Babyschnuller-Diskussion" denkt, erinnert man sich ggfl. noch dunkel an diesen Begriff. Heute sind Phthalate generell in Kinderspielzeug für Kinder bis 3 Jahren verboten (ab Herbst 2006 auch in Spielzeug für Kinder über 3 Jahren). [Anmerkung: Oft wird damit geworben, dass ein Wasserbett der DIN EN 71-3 entspricht. Dies bedeutet nicht, dass dieser Artikel phthalatfrei ist! Hierbei geht es lediglich um die Migration von Schwermetallen] 

Phthalte sind Weichmacher. Sie machen die Folie der Wassermatratze dehnbar und geschmeidig. Die gängigsten Phthalate sind: DEHP, DBP, BBP, DINP, DIDP und DNOP. Verwendet werden Phthalatweichmacher in PVC und Weichkunststoffen und somit in verschiedensten Produkten des täglichen Bedarfs, ja selbst in einigen Kosmetika und Shampoos (siehe Öko-Test). Auch die meisten Wasserbetten-Folien enthalten  Phthalat- Weichmacher (oft um die 36% - somit kann ein Wasserbett bis zu ca. 8kg reine Phthalate enthalten!). Im Laufe der Zeit gasen diese Weichmacher permanent aus der Folie (Wassermatratze und Sicherheitsfolie) aus. Es können organische Emissionen in der Raumluft entstehen. Diese können Geruchsbelästigungen hervorrufen und über die Atemwege und/oder Hautporen in den Körper gelangen. Durch das Ausgasen kann die Wassermatratzenfolie im Laufe der Zeit schneller aushärten und es können sich Haarrisse in der Folie, sowie Sollbruchstellen an den Schweißnähten bilden (siehe Lanxess Deutschland GmbH Studie). Die Wasserkerne können um bis zu 10% schrumpfen was einen deutlichen Komfortverlust zur Folge haben kann. 

Doch größere Besorgniss sollte man im Hinblick auf die Gesundheit haben. "Phthalate können Leber, Nieren und Fortpflanzung schädigen, sie sind daher europaweit bereits in Spielzeug für Kinder bis zu drei Jahren...verboten...Vor allem Chemikalien, die das Hormonsystem stören, sind ein großes Risiko. Dennoch werden solche Stoffe, zu denen Phthalte...gehören, in großem Stile weiter eingesetzt." (Quelle: REACH - Magazin für eine moderne Chemie, Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Juli 2004).

Phthalate sind billig. Die Alternativen (wie bspw. Mesamoll® und Mesamoll2®) sind deutlich teurer. Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben, Normen oder Grenzwerte für die Verwendung von Phthalaten in Wasserbetten! Da Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem Punkt noch deutlich untersensibilisiert sind, ist es für die meisten Hersteller ein leichtes nur den billigsten Weichmacher zu verwenden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob das Wasserbett 500,- oder 5.000,- EUR kostet. Die Gesundheit des künftigen Kunden scheint somit viele Hersteller nicht wirklich zu interessieren, obwohl häufig bspw. mit Rückenfreundlichkeit etc. geworben wird. Sie werben dann mit DIN-Normen (z.B. Kinderspielzeugnorm DIN EN 71)
[DIN EN 71-3: "Sicherheit von Spielwaren und die Migration bestimmter Elemente" - Europäische Norm mit dem Status einer deutschen Norm legt Anforderungen und Prüfverfahren für die Migration (lateinisch: migratio = Wanderung) von toxischen Elementen wie z.B. Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Chrom, Quecksilber u.a. fest. Der Anteil der gelösten und damit bioverfügbaren Elemente wird quantitativ bestimmt, auf 1 kg Testmaterial umgerechnet und mit dem für jedes Element festgelegten Grenzwert verglichen. Die Anforderungen der DIN EN 71-3 sind erfüllt, wenn die Grenzwerte unterschritten werden. Da uns für Wasserbetten innerhalb Europas keine definierte Norm, zur Einhaltung von Grenzwerten, zur Verfügung steht, gilt die DIN EN 71-3 als einzig sinnvolle vergleichbare Möglichkeit für einen Test von Wasserbetten-Vinylen auf den Anteil von Schwermetallen.]
und Schadstoffprüfungen neutraler Institute, wie bspw. "ToxProof". Solche Schadstoffprüfungen beinhalten standartmäßig keine Phthalat-Prüfung. Diese sind gesondert zu beauftragen. Ist das Produkt phthalatfrei, dann hat man (auf Grund obiger Argumente) ein sehr starkes Verkaufsargument mit dem natürlich geworben wird! Viele Wasserbetten-Händler erklären aber: "Unsere Wasserbetten sind schadstofffrei. Sie brauchen sich also auch bezüglich des Weichmachers keine Sorgen zu machen." - diese Ausssage ist meist nicht vollständig korrekt! Es wird vom Händler oft nur suggeriert, dass auch der verwendete Weichmacher unbedenklich sei. 

Wenn Sie es vom Händler (oder Hersteller) nicht schriftlich bestätigt bekommen, dass die Wasserbetten Folien phthalatfrei sind, kann man fast sicher sein dass Phthalte Weichmacher zum Einsatz kommen.

Häufig erzählen Wasserbetten-Händler, dass im Reinigungsspray Weichmacher enthalten sei und der Kunde sich somit nicht sorgen müsste, da der Weichmacher des Sprays in die Folie einzieht. Hierbei müssen allerdings folgende Punkte beachtet werden.

1. Weichmacher der aus der Wassermatratzenfolie entweicht, kann der Wasserbetten-Folie nachträglich nicht mehr zugesetzt werden, er kann nicht in die Folie "einziehen" - PUNKT!
2. Sollte im Spray tatsächlich ein (Phthalat-) Weichmacher enthalten sein, dann würde dies die Gesundheit massiv bedrohen, da sich der Weichmacher unmittelbar nach Verwendung in großen Mengen in die Raumluft verflüchtigen und somit ein extremes gesundheitliches Risiko darstellen würde!

Wer auf Phthalate in Wasserbetten-Folien verzichtet (und dies sind derzeit nur ca. 5% aller Hersteller weltweit!), braucht sich nicht zu scheuen damit zu werben und den Verbrauchern schriftlich den Verzicht zu garantieren. Circa 95% aller Wasserbetten weltweit enhalten Phthalate in der Folie! Die Werbebotschaft "Mesamoll®-Wasserbett" alleine bedeutet jedoch nicht, dass die Folie vollständig phthalatfrei ist. Bei Arte-de-Vida Premium Mesamoll®-Wasserbetten wurde der gesamte Anteil an Phthalat Weichmacher vollständig durch Mesamoll® ersetzt.

Unsere Premium Mesamoll®-Wasserbetten-Folien sind garantiert phthalatfrei! Auch Cadmium ist in unseren Folien kein Thema! Beides wird durch den TÜV Süd bestätigt.

[Cadmium ist ein Schwermetall das hoch giftig und biologisch nicht abbaubar ist. Häufig findet es sich in erhöhter Konzentration in Kunststofffolien deren Farbe von Gelb über Orange bis Gold reicht. Es kann dort als Farbstoff und/oder Stabilisator dienen. Auch beim Kauf eines Wasserbettes sollte man auf die Farbe der Wasserbettenmatratzenfolien achten.]

Mesamoll® Wasserbetten und Mesamoll® Wasserbett Matratzen neuster Generation

 

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